Im Seminar entwickeln, erproben und verhandeln wir unterrichtspraktische Möglichkeiten zum Vermitteln von Strategien der zeitgenössischen Kunst. Aus der Inszenierung, Transformation, Performativität, Narration, Irritation und Provokation in der zeitgenössischen Kunst leiten wir Fragen und Impulse zur Aneignung und Mitgestaltung unserer eigenen Lebensräume ab. Wir befragen die Potentiale der Vermittlung historischer Werke und zeitgenössischer künstlerischer Positionen mittels ihrer ureigenen Strategie.Dafür erarbeiten wir uns zunächst einen sensiblen, fehler- und bewertungsfreien, experimentellen Erfahrungsraum. Darin habt ihr die Möglichkeit euch selbst als Impulsgeberinnen auszuprobieren. Wir entwickeln gemeinschaftlich niederschwellige Impulsen, Methoden, Aufgabenstellungen, Übungen oder Techniken, die über das kognitive Lernen hinaus Möglichkeiten zum körperlichen und sozialen Lernen eröffnen. Es entstehen Unterrichtsentwürfe, die wir im Seminarkontext ausprobieren und reflektieren.Aus unseren Erfahrungen entwickeln wir einen Fortbildungstag (30.11.) für Lehrerinnen Thüringer Schulen, an welchem wir unsere Ergebnisse vorstellen und praktisch mit den Pädagog*innen erproben und reflektieren. Das Seminar zielt darauf ab, das (Selbst)Vertrauen für unsere künstlerische und kunstpädagogische Praxis zu stärken. Wir trainieren unser Reflexionsvermögen, unsere Sprachfähigkeit und entwickeln Motivation für unsere eigene kunstpädagogische Praxis.VERANSTALTUNGSORT der FortbildungBauhaus-Universität WeimarHP05 in Van-de-Velde BauGeschwister-Scholl-Straße 799423 Weimar