Die Vorlesung besteht aus den zwei Teilbereichen der Abfallbehandlung und der Abfallablagerung.Im ersten Teilbereich lernen die Studierenden Anlagen für die Behandlung von Siedlungsabfällen zu entwerfen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Datenakquise an sich, sowie der Einfluss von sich verändernden Rahmenbedingungen (bspw. rechtlich oder finanzieller Art) auf die Abfallmengen, -fraktionen und -zusammensetzung gelegt. Basierend auf zu erstellenden Prognosen zu den Inputströmen werden Anlagen zur Bio- und Restabfallbehandlung entworfen und mittels Fließschemata, Massenbilanzen und Flächenbedarfsrechnungen auf ihre Funktionalität und standortbezogene Eignung hin beurteilt.Schwerpunkte sind:Aufkommen und Zusammensetzung von Siedlungsabfällen, Erstellung von PrognosenRechtliche RahmenbedingungenAnlagentypen und Verfahrenstechnik (Aggregate) zur Abfallvorbereitung und BehandlungErstellung von Fließschemata, Bilanzierung und Dimensionierung von Abfallbehandlungsanlagen (Bio- und Restabfall), Erstellung von Lage- und VerkehrsplänenBelegarbeit: Technische Konzeption von Anlagen zur Abfallbehandlung (Entwurfsplanung)Im Teilbereich der „Abfallablagerung” werden die Hauptemissionspfade von Deponien und der Umgang mit den resultierenden Gefährdungspotentialen nach derzeitigem Stand der Technik diskutiert. Die Studierenden lernen Qualitätssicherungspläne und Probefelder für Gleichwertigkeitsuntersuchungen für Deponiekörper zu erstellen sowie verschiedene Deponiesysteme für ihren Einsatz unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu beurteilen. Schwerpunkte sind:Aufbau der Standardabdichtungssysteme, alternative Abdichtungssysteme,Aufgaben der Qualitätssicherung,Vorgänge der Deponiegas- und Sickerwasserentstehung, deren Fassung und BehandlungIngenieurtechnische Erfordernisse zur Umsetzung des Mess- und Kontrollprogrammes von Deponien in der Betriebs- und NachsorgephaseVorstellung ausgewählter Technologien im Deponiebau