documenta 12, 2007 ist in der documenta-Ausstellungsfolge der letzten Jahrzehnte wohl diejenige über die wissenschaftlich am wenigsten publiziert wurde. Gleichzeitig wächst eine Generation an KünstlerInnen und Wissenschaftlerinnen heran, die die Ausstellung selbst nicht mehr gesehen haben. 2007 heiß umkämpft, haben sich viele ihrer Topoi, wie etwa die Migration der Formen bzw. die transnationale kunstgeschichtliche Forschung, die Kritik am White Cube, das besondere Augenmerk auf textile künstlerische Arbeiten und die Relevanz des Publikums für eine Ausstellung, bzw. die Kunstvermittlung inzwischen im Kunstgeschehen fest etabliert. Diesen und weiteren Themen soll nachgegangen werden.